Warnwesten auf Baustellen

Warnwesten auf Baustellen

Warum Du Warnwesten auf Baustellen tragen solltest

Warnwesten sollten auf Baustellen zur Standardausrüstung gehören. Sie schützen den Träger im hektischen Straßen- und Schienenverkehr, an welchen sich schließlich oftmals die Baustellen befinden. Selbst auf Baustellen, die abseits des öffentlichen Verkehrs liegen, sollte man auffällige Warnschutzkleidung tragen. Auch hier kann dieser Umstand im Ernstfall Leben retten, weil etwaige Baggerfahrer und Co. die gefährdeten Personen leichter erkennen. Der Gesetzgeber schreibt das Tragen von Warnkleidung bei Tätigkeiten im Straßenverkehr vor.

Warnwesten auf Baustellen

Leider kam es in der Vergangenheit trotzdem immer wieder zu tragischen Unfällen bei Autobahnmeistereien und auch auf Privatgrundstücken. Nachfolgend stellen wir Dir deshalb vor, welche Warnwesten auf Baustellen getragen werden können. Außerdem erfährst Du, worauf es bei der Auswahl ankommt. Wie hoffen, Dir mit diesem Ratgeber weiterhelfen zu können.

 

Warnwesten auf Baustellen – Unsere Empfehlung

Warnweste für Baustelle

Wir bieten Dir eine Warnweste für Baustellen an, die über eine sehr hohe Qualität verfügt. Sie besitzt 4 statt der üblichen 2 reflektierenden Streifen und ist der Klasse 2 zuzuteilen. Das Material ist atmungsaktiv und fördert auch an heißen Sommertagen einen angenehmen Tragekomfort. Mittels robustem Klettverschluss sitzt die Weste solide am Körper. Die XXL-Universalgröße ermöglicht einen uneingeschränkten Bewegungsumfang. Außerdem ist die Weste nach der neusten DIN EN 471 Norm zertifiziert und erfüllt somit alle Anforderungen des Gesetzgebers.

Wir stehen Dir jederzeit bei Fragen zur Verfügung und wollen Dir den bestmöglichen Kundenservice ermöglichen. Dazu zählen eine tägliche Erreichbarkeit – 365 Tage im Jahr – ein sicherer Bestellvorgang, ein tagesaktueller Versand, sowie eine umfassende Geld-zurück-Garantie.

 

Warnwesten auf Baustellen – Das gilt es zu beachten

Farbe

Grundsätzlich muss die Farbe immer an die Umgebung auf der Baustelle angepasst werden. Ansonsten kann es passieren, dass selbst stark fluoreszierende Farben mit dem Hintergrund verschmelzen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn eine Person in gelber Warnweste vor einem blühenden Rapsfeld arbeitet. Auch in Waldgebieten ist die Farbe gelb manchmal weniger gut zu erkennen. In Ballungsräumen kann es wiederum sein, dass sie als einzige Farbe in Frage kommt.

Die DIN 471 schreibt folgende Farben vor: gelb, rot oder orange. Nur diese sind offiziell erlaubt. Aus diesen Farben sollte eine sinnvolle Wahl getroffen werden, die auch zu den Gegebenheiten vor Ort passt. Farben, wie blau oder weiß sind in den meisten EU-Staaten unzulässig und können deshalb unter Umständen von der dortigen Exekutive sanktioniert werden.

Fluoreszierendes Material

Die Fläche des fluoreszierenden Materials wird, je nach Größe, in 3 Klassen eingeteilt. Folgende Werte finden pro m² Anwendung:

Material

Fluoreszierendes Hintergrundmaterial

Retroreflektierendes Hintergrundmaterial

Material mit kombinierenden Eigenschaften

Klasse 1

0,14

0,10

 

0,20

Klasse 2

0,50

0,13

 

Klasse 3

0,80

0,20

 

 

Retroreflektierendes Material ist besonders bei Nacht wichtig, denn dieses führt das strahlenden Licht, z.B. den Scheinwerfer eines Fahrzeugs, besonders gut zur Ursprungsquelle zurück.

Warnklasse 3 sollte getragen werden, wenn von einer erhöhten Gefährdung ausgegangen werden muss. Dies ist u.a. der Fall, wenn folgende Gegebenheiten erfüllt werden:

  • Schlechte Sichtverhältnisse
  • Straßenverkehr mit einer Überschreitung von durchschnittlich 60 km/h
  • Verkehrsbelastung mit 600 oder mehr Fahrzeugen pro Stunde
  • Arbeiten bei Dunkelheit
  • Überqueren mehrspuriger Fahrbahnen
  • Errichten einer Absperrung, weil die Baustelle noch ungesichert ist

 

Als Warnwesten fürs Auto (Pannenhilfe) oder bei einfachen Gefährdungen sollte mindestens Klasse 2 zum Einsatz kommen. Neben der Größe der Flächen, sorgt auch die Kombination von senkrechten und waagerechten Streifen für eine bessere Sichtbarkeit. Bei einer gebückten Haltung können die waagerechten Streifen beispielsweise verdeckt werden, womit nur noch senkrechte Streifen, auch Schulterstreifen genannt, eine erhöhte Sichtbarkeit gewährleisten.

Wetter

Bekanntermaßen kann man sich das Wetter nicht aussuchen. Im Sommer ist es eher angebracht, Warnwesten ohne Ärmel zu tragen. Diese sind im Idealfall atmungsaktiv und schränken den Bewegungsumfang nicht ein. Auf diese Weise fördern sie die Konzentration und Produktivität, weil sich der Träger nicht mit der übermäßigen Produktion von Körperwärme herumärgern muss.

Für schlechtes und kaltes Wetter sind als Warnwesten auf Baustellen eher lange Jacken und Hosen von Vorteil, welche Regen und Wind abschirmen. Sie verhindern damit meist Erkältungen, Verspannungen der Muskulatur und Rückenschmerzen. Dies wiederum bedeutet, dass der Mitarbeiter produktiver ist und macht somit wirtschaftlich für das Unternemen Sinn. Außerdem kann die Anzahl der Krankheitstage adäquat reduziert werden.

Auch winterliche Schutzkleidung muss Schweiß nach außen dringen lassen können, damit körpereigenen Regelfunktionen nicht behindert werden.

Zur Auswahl als Warnwesten für Baustellen stehen Westen (Klasse 2), T-Shirts (Klasse 2) und Jacken (Klasse 3). Rundbundhosen besitzen als Warnschutzkleidung lediglich die Klasse 1 und müssen daher stets mit einem der vorgenannten Kleidungsstücken kombiniert werden.

 

Warnwesten auf Baustellen – Das sagt der Gesetzgeber

  • Die Warnweste muss über eine CE-Kennzeichnung und die aktuelle DIN EN 471 Prüfnummer verfügen
  • Diese Norm besagt z.B., dass nur gelbe, rote, sowie rot-orangene Fluofarben zum Einsatz kommen dürfen
  • Zudem regelt sie, wie groß die Fläche der reflektierenden Streifen sein muss (mind. 50 mm breit, horizontale Streifen müssen zudem mind. 50 mm auseinander liegen)
  • Der Hauptzweck der Warnweste ist die erhöhte Sichtbarkeit bei unterschiedlichen Sichtverhältnissen bei Tag und auch bei Nacht

 

In der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen von 1996 definiert der Gesetzgeber eine Baustelle als einen Ort, an dem ein Bauvorhaben aufgeführt wird. Dieses Vorhaben kann entweder den Zweck der Errichtung, der Änderung oder des Abbrechens haben.

Der Arbeitgeber ist in diesem Zusammenhang verpflichtet, sämtliche Angestellte über alle notwendigen Schutzmaßnahmen zu informieren. Stellt die bloße, organisatorische Information sowie Technik keinen ausreichenden Schutz dar, muss persönliche Schutzausrüstung (PSA) zum Einsatz kommen. Dies regelt § 4 des Arbeitsschutzgesetzes.

Ist Schutzkleidung von Nöten, muss der Arbeitgeber die Gefährdung beurteilen (§ 5 Arbeitsschutzgesetz). Anschließend müssen die Mitarbeiter über folgerichtige Maßnahmen informiert werden. Auch die äußeren Bedingungen (Wetter, Umgebung, persönliche Voraussetzungen der Mitarbeiter) müssen betrachtet werden.

 

Beispiele für den Einsatz einer Warnweste im gewerblichen Sinne:

  • Sicherung von Baustellen
  • Straßenreinigung
  • Abfallsammlung
  • Grün- und Gehölzpflege
  • Vermessungsarbeiten
  • Winterdienst
  • Instandhaltung von abwassertechnischen Anlagen
  • Brückeninstandsetzungs-Arbeiten
  • Arbeiten an Gleisanlagen
  • Abschlepp- und Bergungsarbeiten von Fahrzeugen
  • Arbeiten in der Nähe von Flugzeugen und Flurförderfahrzeugen
  • Hafenarbeiten
  • Arbeit als Einweiser

> Warnweste nach DIN EN ISO 20471

> Welche Warnweste in Deutschland

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